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Weihnachtszeit, Plätzchenzeit

Weihnachtszeit, Plätzchenzeit

Allmählich wird es Zeit und wir wollen endlich wieder Plätzchen backen. Hoffentlich gibt es noch Backpulver, Zucker, Mehl und alle anderen Zutaten. Meine Nachbarn vermissten schon das Mehl, andere den Zimt und ich Kardamom. Aber wir können ja auch mal wieder Makronen backen, die wir nur mit Haferflocken formen, weil wir keine Haselnüsse oder Kokosflocken bekommen haben. Es ist eben nicht alles perfekt, aber trotzdem lecker und schön. Und wir leben.

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Dem Tod als Familie gemeinsam begegnen

Dem Tod als Familie gemeinsam begegnen

Der Vater blickte grübelnd aus dem Fenster und starrte den grauen Himmel an. Seine Frau lag nun schon so lange im Krankenhaus und würde vermutlich auch nicht mehr zurückkommen. Doch immer wenn er seine Tochter fragte, ob sie mitkommen wolle, die Mutter zu besuchen, schüttelte sie den Kopf, weil sie keine Zeit hatte. Sie musste für die Schule lernen, sie hatte Sport, sie hatte Klavierunterricht, sie hatte… Was war das bloß, was sie wirklich hinderte, ihre Mutter zu besuchen? Ihr Verhältnis zu und miteinander war unbelastet, wie er das sah. Und so blieb er mal wieder völlig ratlos zurück, als seine Tochter auch diesmal sagte, dass sie nicht mitgehen könne.

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Darf eine alte Freundschaft so zerstört werden?

Darf eine alte Freundschaft so zerstört werden?

Hannelore und Anna Maria waren zwei Freundinnen, die sich allerdings in den letzten 20 Jahren nicht mehr gesehen und gesprochen hatten. Aber sie wussten, dass sie beide zeitlebens Freundinnen bleiben würden.

Und eines Tages rief Hannelore an. Sie hatte oft nach der Adresse der anderen gesucht, bis ihr einfiel, dass sie die Geschwister der Freundin anrufen könnte, da sie von denen wusste, dass sie noch in Kassel lebten.

Und so kam endlich nach so langer Zeit ein Gespräch zustande. Sie meldete sich und Anna Maria fiel fast aus den Wolken vor Freude, wen sie da an Telefon hatte und meinte gleich: „Ich wusste nicht, wo ich Dich suchen sollte. Deine Kassler Adresse gibt es nicht mehr, Euer Familienhaus steht auch nicht mehr, denn einer meiner Brüder hat in der Straße nach Deiner Familie sehen wollen,hat aber die Straße nicht mehr gefunden.“ — „Ja, die Straße gibt es nicht mehr und meine ganze Familie ist in alle Winde zerstreut.“

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Die Welt ist bunt, die Welt ist schön

Die Welt ist bunt, die Welt ist schön

Farben sind doch etwas Wunderbares. Wir müssen nur die Augen aufmachen und schon sehen wir sie. Zuhause — im Garten — auf der Straße — einfach überall. 

Und seit ich endlich wieder male, ist auch mein Leben wieder bunter geworden. Und wenn Ihr im Augenblick vielleicht in einem Stimmungstief hängt, weil es so viele schlechte Nachrichten gibt, empfehle ich auch Euch: Macht Euch das Leben wieder bunter. 

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Die Tage werden länger, es schlägt auf das Gemüt

Die Tage werden länger, es schlägt auf das Gemüt

In den letzten Wochen war ich stumm. Mich hatte der Herbstblues gepackt.

Und immer, wenn ich dann nicht mehr wusste, was ich denken sollte außer an Krieg, an Umwelt, an Corona, an eingesperrte Menschen wegen des Kopftuches oder erneut Corona in China, an Atombomben, Überschwemmungen, Dürre und Hungersnot, nahm ich Leinwand, Pinsel und Farbe, um wieder Luft zum Atmen zu bekommen.

Nun könnt Ihr schauen, was ich daraus gemacht habe.

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Tiefe Freundschaft

Tiefe Freundschaft

Heino Schweiger, der Chef der Grafik-und Design Gruppe, kam mit geheimnisvollem Gesicht ins Atelier, hatte einen jungen Mann im Schlepptau, den er dann als Ernesto vorstellte. Ernesto sollte unser neuer Chef-Dekorateur werden. Ein junger, angesagter, sehr begabter Gestalter, von dem wir schon viel gehört hatten. Der könnte wohl für ziemlich viel Unruhe in der Deko-Abteilung sorgen, weil der erste Dekorateur sich nicht so leicht von seinem angestammten Platz verdrängen lassen würde.

Ernesto war sehr nett und außerordentlich höflich und kooperativ. Wir im Atelier sahen ihn nicht oft. Aber manchmal kam er einfach nur so zu uns, weil er sich über das eine oder andere informieren wollte.

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Im Herzen ist sie noch da

Im Herzen ist sie noch da

Der alte Mann war sehr traurig. Seit seine Frau gestorben war, ging ihm nichts mehr von der Hand. Nicht, dass es vorher besser geklappt hätte, weiß Gott nicht. Aber sein Selbstbewusstsein war größer gewesen, denn sie hatten einander komplett gemacht. Doch nun war er allein.  

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Kaffeeklatsch mit Unterberg

Kaffeeklatsch mit Unterberg

Kaffeeklatsch mal wieder nach langer Zeit. Für jeden habe ich versucht, das Richtige hinzustellen, was er gerne isst und vor allem auch darf! Wir sind zu viert und jeder von uns hat so seine weiblichen Problemchen.

Lange stehe ich vor meinem Kleiderschrank und schaue, was mich nicht zu dick macht und vor allem auch nicht so eng an mir runterfällt, so dass man trotz Weite immer noch alle Fettröllchen verfolgen kann. Das ist gar nicht so einfach.

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Irren ist menschlich

Irren ist menschlich

Marianne hatte die ganze Nacht ziemlich unruhig geschlafen. Sie wusste nicht warum. Immer wenn sie auf die Uhr sah, war die Zeit kaum vergangen. „Das haben Uhren wohl so an sich,“ dachte sie noch: „Entweder vergeht die Zeit nicht oder sie rast uns davon.“

So gegen vier Uhr stand sie auf, ging zur Veranda und sah hinaus. Es war noch dunkel und nur eine Laterne zerschnitt die Dunkelheit. So ging sie wieder zurück ins Bett. Doch als es schließlich fünf Uhr war, sie noch immer nicht wieder wirklich ruhen konnte, stand sie endgültig auf, zog den Morgenmantel an und leicht torkelnd schaute sie zur Straßenseite hinüber, um zu sehen, ob die Busse schon fuhren.

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Unerbitterliche Hitze

Unerbitterliche Hitze

Unschuldig stieg die Sonne am Morgen wieder auf. Sie hatte vergessen, dass der Himmel eigentlich endlich mal wieder weinen wollte.

Sie schob die letzten Wolkendecken zum Horizont und begann zu scheinen wie all die vielen anderen Tage zuvor, nur etwas sanfter, als wolle sie zeigen, dass der Herbst schon naht. 

Darum konnte Hanne auch noch ein paar Stunden im Garten arbeiten und die Kräuterecke mit den 7 Kräutern für die „Grüne Soße“ neu einrichten.

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Was ich im September am meisten vermissen werde

Was ich im September am meisten vermissen werde

Die schönen und praktischen Dinge in diesen schlechten und traurigen Zeiten sind bald Vergangenheit: Am 31. August ist die “Billig Ticket Zeit” vorbei. Ich hatte mich so gut auf diese Zeit eingerichtet.

Das erste, was ich seinerzeit entschied, war: Wo muss ich überall hin? Wo gibt’s die besten Parkplätze? Wie sind die Verbindungen zwischen Bus, Bahn und Parkplätzen? Wo sind die meisten Geschäfte, wo ich einkaufe und — was ist meine größte Stärke und welche meine körperlich größte Schwäche?

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Nicht nur Vögel haben Flügel

Nicht nur Vögel haben Flügel

„Am liebsten wäre ich wie ein Vogel oder Engel davon geflogen, wenn ich als Kind sehr traurig war. Oder ich wollte wenigstens Flügel haben, um das Leben von oben zu sehen, von wo aus alles so viel schöner und ganz klein aussehen musste. Und so aufgeräumt und sauber.“

Dies sagte die Großmutter zu Suse, als diese ganz traurig zu ihr gelaufen kam, weil ihr kleiner Wellensittich einfach von der Stange gefallen und tot war.

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Eine lebenslange Freundschaft

Eine lebenslange Freundschaft

Robert und Helga waren ganz alte Freunde und haben sich auch in den letzten 65 Jahren ihres Lebens nie aus den Augen verloren.

Nun schrieb er ihr aus Amerika, dass er einmal nach Deutschland kommen wolle, um alte Bekannte zu sehen und besonders sie dürfe dabei nicht fehlen.

Robert und Helga kannten einander schon, als Helga frisch und jung nach München kam, um Kunst zu studieren. Und Robert wollte das auch. Nur er hatte schon früher angefangen als sie. Er ärgerte sie manches mal, dass er schon viel weiter sei als sie. Allerdings stimmte das auch und so ließ sie ihn gewähren.

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So ein Hundeleben!

So ein Hundeleben!

Der nächste Tag war ein heißer Tag, der auch schon sehr früh so begann. Beide Hunde trieb es raus in der Garten, wo sie schon gleich anfingen zu toben. Das freute mich sehr, denn nun schien ja alles wieder in Ordnung zu sein. Ich fütterte unsere Wellensittiche und bereitete das Fressen für die Hunde vor. Dabei passte ich natürlich auf, dass es nicht wieder zum Ärgernis kommen sollte. Diesmal aber war unser Grieche der schnelle, freche und machte sich über den Fressnapf von Mimi her. Und Mimi schaute zu, weil sie hoffnungsfreudig genug war zu glauben, dass sie nun die andere Mahlzeit bekommen würde. Aber sie bekam anschließend ihr Fressen wie gehabt und der Grieche schien zufrieden. 

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Hunde-Drama, erster Akt

Hunde-Drama, erster Akt

Es ist Sommer und Urlaubszeit. Unsere Kinder bringen wieder die zwei Hunde und die Vögel zu uns zum Übersommern.

Inzwischen ist in der übernächsten Wohnung bei uns im Erdgeschoss eine Familie mit einem kleinen vierjährigen Jungen eingezogen.Und der will unbedingt unsere Hunde kennen lernen. Ich will das aber unter Kontrolle und behutsam machen. Schließlich bin ich Herr im Hause.

Unsere Hunde sind kaum zusammen, so haben sie schon gleich einen ersten Kampf miteinander ausgefochten, weil beide das gleiche Fressen haben wollen: Der große Findling, der aus Griechenland kam, ehe er bei unseren Kindern ein neues Zuhause fand, frisst Fleisch und den dazugehörigen Matsch normalerweise. Der kleine Hund , eine französische Bulldogge, frisst Zeug, das wie Plastik aussieht, aber angeblich gutes Futter für diese Hunde sein soll.

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Die verlorene Tochter

Die verlorene Tochter

Edith saß draußen vorm Haus auf der Bank und ließ langsam den Brief aus ihren Händen gleiten. Der Brief kam von ihrer Tochter, mit der sie schon seit langem keinen Kontakt mehr hatte. Ihre Elisa, die schon immer ein Papakind gewesen war, hatte sich ganz aus ihrem Leben zurückgezogen, als der Vater starb. Und sie, die Mutter, konnte keine Beziehung mehr zu ihr aufbauen.

„Mama, ich brauche Dich! Kannst Du kommen?“ hatte sie jetzt geschrieben. Mehr nicht. Und natürlich würde sie sofort helfen wollen, was immer auch los sein würde. Nochmal eine Chance zu haben, ihrer Tochter nahe sein zu können würde sie sicher nicht bekommen.

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Zwei Rosen für die Nachbarin

Zwei Rosen für die Nachbarin

Soll ich Rasen mähen oder nicht?

Der Rasen ist inzwischen eine Wiese mit tausenden von Gänseblümchen.Die Don’t-Forget-Me-Blümchen blühen nochmal mit letzter Kraft und der Löwenzahn macht sich dick und fett, so dass man die Blätter nicht mehr gut essen kann, weil sie hart und bitter sind. Die Wiese meiner Kindheit liegt vor mir ausgebreitet, die letzte Heide lockt noch ein paar torkelnde Hummeln an,Rosmarin und Dill duften, während ich meine übrigen Kräuter begutachte. Der erste Sauerampfer schmeckt schon sehr erfrischend und säuerlich, gut für eine grüne Sosse mit Pellkartoffeln.

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Von Männern und Gänsen

Von Männern und Gänsen

Es ist spätestens jetzt an der Zeit, zu überlegen, wo man noch ein bisschen Urlaub machen möchte. Die meisten Plätze in Deutschland sind schon belegt. Und auch international bekäme man jetzt ein Problem wo man hinfahre könnte.

Ich erinnere mich noch sehr gut an Spanien. Wir waren vor vielen Jahren, ich denke, es war vor etwa 45 Jahren, südlich von Gerona und fuhren einfach vor uns hin, weil man damals noch überall Urlaub machen konnte ohne sich angemeldet zu haben. Irgendwann bogen wir von der Küstenstraße ab und fuhren auf einem schmalen Sandpfad  bis zum Eingang eines Campingplatzes. Der gefiel uns und so warteten wir am Eingang, um eingewiesen zu werden mit unserem Auto samt Anhänger, auf dem unser Zelt und andere Utensilien festgebunden waren.

Da sich niemand meldete, stieg mein Mann aus dem Wagen, um nachzuschauen, ob irgendwo jemand rumlief, der uns helfen konnte. Dabei kam er gleich am Anfang an einer Art Käfig vorbei, wo Gänse eingesperrt waren.

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Vollmond

Vollmond

Immer, wenn Vollmond ist, kann ich nicht schlafen. Ich möchte durch die hellen Nächte toben.

Das ist ein irres Gefühl, so halb in Trance und halb in der Wirklichkeit zu sein.

Meine Frau versteht das nicht. Sie will lieber ins Bett. Sie hat schlechte Laune, ist angespannt und unruhig.

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Sind Ärzte auch echte Menschen?

Sind Ärzte auch echte Menschen?

Bedächtig stieg die alte Dame aus der Straßenbahn aus. Sie wartete einen Augenblick, ehe sie auf der Station weiter ging und man bemerkte, dass sie unsicher war. Dann blieb sie stehen, von wo aus sie die Straße überqueren konnte, um ihren Weg zum Ärztezentrum weiter zu gehen. Ihre Schritte waren langsam und unsicher, denn sie hatte nach einigen Tagen mal nicht ihre Walking Sticks dabei, weil sie einige Bücher in der Tüte mit sich trug. „Dumm“, dachte sie, „warum habe ich keinen Rucksack mitgenommen?“

Der Wind blies stark, sodass sie ihre Maske wieder aufsetzte, denn das half , um ruhiger atmen zu können. Die Sonnenbrille hatte sie vergessen, weil das Licht heute schärfer blitzte als sonst und die Augen tränten.

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Bitte lauter sprechen!

Bitte lauter sprechen!

Es war ein frischer warmer Tag, die Luft angenehm trocken und nicht so unheilschwanger wie noch zwei Tage zuvor, als ein Gewitter nach dem anderen in der Luft lag.

Mutter und Tochter bummelten mal wieder nach so langer Zeit gemeinsam durch die Stadt, gönnten sich Blicke auf wunderschöne Klamotten und kauften ein bisschen Unterwäsche hier, ein frisches Duftwasser da und genossen den Tag.

Sie kamen an einem kleinen Cafe vorbei und hielten inne, weil auch das nach so langer Zeit mal wieder ein wunderschönes Gefühl war, dort hinein zu gehen. Die ganze Vorderfront des Cafes war geöffnet, so dass man nicht eingesperrt in einem Raum saß.

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Deutsche sind wir alle, oder?

Deutsche sind wir alle, oder?

Das Land war wie in Tinte getaucht, der Himmel fast schwarz und nur an seinem Horizont sah man die Tränen, die er weinte. Noch einmal kam ein heftiger Wind auf, ehe er sich bald darauf sanft  verabschiedete.

Heidrun und Marie krochen aus ihrem kleinen Zelt, blickten in die Höhe und schauten wie sich das Wetter langsam verzog. Die ersten Berge waren wieder zu sehen, die sich auf der westlichen Seite mit einem Klacks Nebelschwaden versteckt hatten und jetzt auch ohne Radiergummi wieder sichtbar wurden. Die Mädchen warteten, bis Zelt und alles was draußen während des Regens nass geworden war, wieder trocken war, packten dann ihre Habseligkeiten ein, während sie beide heftig bedauerten nichts zum Essen mitgenommen zu haben. 

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Der illegale Einwanderer

Der illegale Einwanderer

Es war so genial, ohne Verantwortung durch die Welt zu ziehen. Gordon hatte gleich nach Schule und Lehre die Flucht aus Deutschland ergriffen und war in die USA gegangen. Er genoss es so ohne Verantwortung und bindungslos die Freiheit zu spüren.

Er hatte die paar Jahre sehr sparsam zu Hause gelebt, weil er die Welt erobern wollte und dafür wenigstens ein Handgeld brauchte. Überall wollte er sein, nur nicht zu Hause. Warum? Er sagte immer: „Keine Ahnung!“ Und als Deutscher war man seit ein paar Jahren wieder gefragt in der Welt, wenn man bereit war zu arbeiten.

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Freitag, der 13. -Wirklich ein Pechtag oder ein Ausrutscher?

Freitag, der 13. -Wirklich ein Pechtag oder ein Ausrutscher?

Normalerweise finde ich es gut, wenn andere abergläubisch sind, denn ich kehre die Sprüche gerne um und und mache gute Sprüche aus schlechten. Zum Beispiel:

„Läuft eine Katze von links nach rechts bedeutet es Schlechts!!“ So etwas doooofes. Ist doch Quatsch. Besser heißt es „Katze von links nach rechts bedeutet nichts Schlechts.“ Und schon haben wir die Welt positiv gemacht.

So auch „Freitag der 13. Ein Pechtag“. Für mich: „Freitag, der 13. Juchhu, ein Glückstag!“ – Letzten Freitag war das irgendwie anders! Es war ein Freitag der 13. und ich ging hochmotiviert an diesen Tag heran. Doch irgend etwas war wirklich anders. Nur was?

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Nächstes Mal verklage ich Rheinbahn!

Nächstes Mal verklage ich Rheinbahn!

Eigentlich wollte ich eine ganz andere Geschichte schreiben. Aber dann war diese mir so wichtig, weil sie viele von uns vermutlich betrifft oder betreffen könnte. Heute, morgen oder übermorgen.

Ich fahre regelmäßig mit dem Bus zu meinen Therapien. Die sind meist so gelegen, dass sie ganz in der Nähe einer Bus oder Bahn Haltestelle sind. Das ist wirklich toll, weil man dann nicht immer mit dem Auto fahren muss und vor allem, wenn es kein Parkhaus in der Nähe gibt und man ewig nach einem Parkplatz suchen muss. Und so habe ich das bisher auch immer ganz gut gefunden. Natürlich ist es wichtig, dass man sich dem Bus, der Bahn und deren Eigenarten ein bisschen anpassen muss. Die vergessen nämlich oft, dass wir eigentlich ihre Kunden sind!!

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Freundschaften von damals

Freundschaften von damals

Wie immer …

Es war kein jungfräulicher guter Morgen mehr, sondern schon ein in die Jahre gekommener Vormittag, als mein Paul und ich uns an den Frühstückstisch begaben. Auch wir beide mit unseren über 70 Jahren waren schon angegraut, doch vom Gefühl her noch aufgekratzt und zufrieden.

Gemütlich goss ich den Kaffee ein, während Paul unsere Semmel durchschnitt, um mir, so wie immer, den oberen Teil vom Brötchen zu geben, während er, auch so wie immer, zufrieden in den unteren Teil biss, nachdem er Butter und Marmelade drauf gestrichen hatte. Und so saßen wir schweigend und zufrieden da.

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