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Deutsche sind wir alle, oder?

Deutsche sind wir alle, oder?

Das Land war wie in Tinte getaucht, der Himmel fast schwarz und nur an seinem Horizont sah man die Tränen, die er weinte. Noch einmal kam ein heftiger Wind auf, ehe er sich bald darauf sanft  verabschiedete.

Heidrun und Marie krochen aus ihrem kleinen Zelt, blickten in die Höhe und schauten wie sich das Wetter langsam verzog. Die ersten Berge waren wieder zu sehen, die sich auf der westlichen Seite mit einem Klacks Nebelschwaden versteckt hatten und jetzt auch ohne Radiergummi wieder sichtbar wurden. Die Mädchen warteten, bis Zelt und alles was draußen während des Regens nass geworden war, wieder trocken war, packten dann ihre Habseligkeiten ein, während sie beide heftig bedauerten nichts zum Essen mitgenommen zu haben. 

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Der illegale Einwanderer

Der illegale Einwanderer

Es war so genial, ohne Verantwortung durch die Welt zu ziehen. Gordon hatte gleich nach Schule und Lehre die Flucht aus Deutschland ergriffen und war in die USA gegangen. Er genoss es so ohne Verantwortung und bindungslos die Freiheit zu spüren.

Er hatte die paar Jahre sehr sparsam zu Hause gelebt, weil er die Welt erobern wollte und dafür wenigstens ein Handgeld brauchte. Überall wollte er sein, nur nicht zu Hause. Warum? Er sagte immer: „Keine Ahnung!“ Und als Deutscher war man seit ein paar Jahren wieder gefragt in der Welt, wenn man bereit war zu arbeiten.

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Freitag, der 13. -Wirklich ein Pechtag oder ein Ausrutscher?

Freitag, der 13. -Wirklich ein Pechtag oder ein Ausrutscher?

Normalerweise finde ich es gut, wenn andere abergläubisch sind, denn ich kehre die Sprüche gerne um und und mache gute Sprüche aus schlechten. Zum Beispiel:

„Läuft eine Katze von links nach rechts bedeutet es Schlechts!!“ So etwas doooofes. Ist doch Quatsch. Besser heißt es „Katze von links nach rechts bedeutet nichts Schlechts.“ Und schon haben wir die Welt positiv gemacht.

So auch „Freitag der 13. Ein Pechtag“. Für mich: „Freitag, der 13. Juchhu, ein Glückstag!“ – Letzten Freitag war das irgendwie anders! Es war ein Freitag der 13. und ich ging hochmotiviert an diesen Tag heran. Doch irgend etwas war wirklich anders. Nur was?

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Nächstes Mal verklage ich Rheinbahn!

Nächstes Mal verklage ich Rheinbahn!

Eigentlich wollte ich eine ganz andere Geschichte schreiben. Aber dann war diese mir so wichtig, weil sie viele von uns vermutlich betrifft oder betreffen könnte. Heute, morgen oder übermorgen.

Ich fahre regelmäßig mit dem Bus zu meinen Therapien. Die sind meist so gelegen, dass sie ganz in der Nähe einer Bus oder Bahn Haltestelle sind. Das ist wirklich toll, weil man dann nicht immer mit dem Auto fahren muss und vor allem, wenn es kein Parkhaus in der Nähe gibt und man ewig nach einem Parkplatz suchen muss. Und so habe ich das bisher auch immer ganz gut gefunden. Natürlich ist es wichtig, dass man sich dem Bus, der Bahn und deren Eigenarten ein bisschen anpassen muss. Die vergessen nämlich oft, dass wir eigentlich ihre Kunden sind!!

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Freundschaften von damals

Freundschaften von damals

Wie immer …

Es war kein jungfräulicher guter Morgen mehr, sondern schon ein in die Jahre gekommener Vormittag, als mein Paul und ich uns an den Frühstückstisch begaben. Auch wir beide mit unseren über 70 Jahren waren schon angegraut, doch vom Gefühl her noch aufgekratzt und zufrieden.

Gemütlich goss ich den Kaffee ein, während Paul unsere Semmel durchschnitt, um mir, so wie immer, den oberen Teil vom Brötchen zu geben, während er, auch so wie immer, zufrieden in den unteren Teil biss, nachdem er Butter und Marmelade drauf gestrichen hatte. Und so saßen wir schweigend und zufrieden da.

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Vom Hamstern und vom Überfluss

Vom Hamstern und vom Überfluss

Die Ukraine ist die Kornkammer Europas. Dort ist im Augenblick Krieg. Und darum kriegen wir hier bei uns kein Mehl und kein Öl mehr, sagen die Leute. Die Deutschen hamstern, so dass Mehl und Öl nun rationiert wird.

Es ist wie zur Zeit der Pandemie: Wir bekamen kein Toilettenpapier, weil die Deutschen das Toilettenpapier gehamstert haben in diesen Zeiten. Jeder bekam nur noch ein Paket.Was hatte Pandemie mit Toilettenpapier zu tun?

Noch immer bekommen wir fast alles, was wir haben wollen. In Zeiten des Überflusses sollten wir behutsamer umgehen mit Gas, Öl und Benzin. Und vor allem kein Essen wegwerfen. Das ist sinnvoll und hilft uns weiter.

Und für den Frieden eine Kerze anzünden. Dann wird alles irgendwann wieder gut.

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Abenteuer in Litauen

Abenteuer in Litauen

Es war 1992, als ich eines Tages nach Litauen eingeladen wurde, um meine Bilder auszustellen. Die Zeiten waren schon damals sehr unruhig und an der Grenze zwischen der damaligen Sowjetunion und Polen gab es viele Unruhen und Schießereien. 

Mir wurde die Ankunft einer Museumsleiterin mitgeteilt, die kommen wollte, um meine Bilder auszuwählen, die ich schon vorausschicken sollte, damit sie aufgehängt und dekorativ in den Räumen verteilt werden konnten.

Sie kam, es war eine entzückende noch jüngere Person, die aber leider weder englisch, wie man uns sagte, noch deutsch sprechen konnte. Das wurde also eine lustige gemeinsame Begegnung. Ich hatte Essen zubereitet und zum Verständnis zeichneten wir alles auf, was wir uns gegenseitig nicht benennen konnten. Und dabei stellten wir fest, wie viel Spaß wir hatten und wie gern wir miteinander verhandelten, um Bilder auszusuchen.

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Freude — trotz allem

Freude — trotz allem

Bevor es wieder endgültig regnen wird und der Himmel so verhangen und dunkel ist wie angesagt, will ich den Tag nochmal genießen. Am Freitag soll es zur falschen Zeit natürlich schneien und ich hoffe, dass die Blumen und Sträucher, die wie immer Jahr für Jahr hoffnungsfreudig zu ihrer eigenen Zeit die Blüten öffnen, nicht wie ungezogene Kinder eines auf den Deckel kriegen.

Es blüht schon seit Januar die Heide, es folgten die Kamelien, von denen drei in unserem Garten stehen und seit gestern fangen die ersten Azaleen und Rhododendren an ihre Knospen zu öffnen.

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Kinder haben viele Pflichten

Kinder haben viele Pflichten

„Hallo, Mama,“ sagte mein Sohn und kam grinsend auf mich zu. „WIllst Du mal lesen, was Dein Enkel in der Schule geschrieben hat? Und damit ich dabei nicht vergesse, dass er in dem Aufsatz gemeint war, hat er alles in der dritten Person geschrieben, so dass wir möglichst oft dabei an ihn erinnert wurden.“

„Will ich ja sehr gerne mal lesen, was es so schreibt!“ Mein Sohn gab mir das Heft und ich las als erstes: 

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Ruinen damals, Ruinen heute

Ruinen damals, Ruinen heute

Als ich gestern Abend nochmal die letzten Bilder aus der Ukraine in den Nachrichten ansah, konnte ich das Entsetzen nicht unterdrücken: die brennenden Häuser und qualmenden Ruinen sahen aus wie offene Wunden. Und die mutigen Menschen schleppten Getroffene aus den Ruinen, die wie Skelette aussahen… Dazu fiel noch immer Schnee und man sah, dass der Wind kalt blies. Ein Land wird überfallen.

Als wir nach dem Krieg 1947 zurück in unsere Heimatstadt gingen, habe ich trotz der Tatsache, dass ich erst 6 Jahre als war, auch gesehen, dass alles staubig und kaputt war. Aber hier hatte ich keine Erinnerung an den Tod. Ich sah Ruinen, aufgeräumte Straßen, wenig Autos, kaputte Kirchen und zerstörte Bahnhöfe. Nichts brannte oder erzählte mir Geschichten von leidenden Menschen, Müttern mit kleinen Kindern, Tieren oder rumstehenden Rucksäcken, Teddibären oder ähnlichem. Alles sah tot aus, obgleich auf den Trümmerbergen schon erste, zarte Blumen blühten. Alle in lila. Und dazu schien die Sonne. Für uns wurde es fast ein Abenteuerspielplatz. Ein Abenteuerspielplatz mit Trümmerblumen!

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Ich bin das kleine Mädchen im Krieg

Ich bin das kleine Mädchen im Krieg

Letzte Nacht habe ich vom Krieg geträumt. Kein Wunder! Aber ich träumte vom letzten Krieg 1939-1945. Und ich war überrascht, wie viel ich plötzlich erinnerte. Ich dachte, ich sei zu klein gewesen, um es noch zu wissen. Und nun, in diesem Traum kam viel Erinnerung zurück.

Als wir noch in der Stadt wohnten, hörte ich oft von weit entfernt Kanonenschüsse, nur wusste ich nicht, dass es Kanonenschüsse waren. Unsere Eltern müssen das wohl erzählt haben. Aber was waren Kanonen? Und warum kam aus den Rohren Feuer raus? Und was war Krieg?

Ich war zwei Jahre alt und die Unruhe teilte sich täglich mehr mit und schließlich nahm mein Vater, der zu dem Zeitpunkt noch nicht zu den Soldaten eingezogen war, die ganze Familie und ging mit uns aufs Land. Dort war es auch zunächst sehr viel ruhiger und sicherer. Das machten viele Familien mit ihren Kindern. Aber allmählich kamen die Geräusche des Krieges bis ins Dorf und die Sirenen hörten wir immer öfter.

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Traurig wegen allem

Traurig wegen allem

Heute schreibe ich keine Geschichte. Ich habe keine und in meinem Herzen sieht es auch nicht besonders fröhlich aus. Ich bin traurig, weil ein Mensch gestorben ist. Ich bin traurig, weil schon viele Menschen gestorben sind. Ich bin traurig, weil Bomben fallen und Zerstörung herrscht. Ich bin traurig, dass schon wieder Menschen auf der Flucht sind, dass Kinder traumatisiert werden und Mütter ihre Männer zurücklassen, weil die kämpfen müssen für ihr Vaterland.

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Finderlohn ist nicht immer Geld

Finderlohn ist nicht immer Geld

Sie stemmte sich mit dem ganzen Körper gegen den heftigen Wind, um im nächsten Augenblick wieder zu torkeln, weil der Wind sich ständig drehte. „Noch nicht mal auf diesen Wind kann man sich in diesen Zeiten verlassen,“ so dachte sie und kämpfte sich weiter durch dieses gefährliche Wetter. Noch waren es kleine Äste, die überall rumflogen, doch hin und wieder knackte es hier und da schon gefährlich in den Baumkronen. Gleich würde sie die Straße überqueren und mehr zwischen die Häuserreihen kommen. Vielleicht würde es dann besser. Aber da gab es auch Gefahr von Dachziegeln, die einem um die Ohren fliegen oder gar treffen konnten.

Vor ihr torkelte ein Mann, der offensichtlich das gleiche Problem wie sie hatte. Er kam nur weiter, wenn der Wind sich in die richtige Richtung bewegte. Sein Mantel schlabberte an seinem Körper und es sah so aus, als habe er die Knöpfe nicht richtig geschlossen. Da plötzlich fiel ihm etwas aus der Manteltasche und sie wollte ihm das mitteilen. Doch der Wind stand nun in ihre Richtung und die Worte konnten ihn nicht erreichen. Sie kämpfte sich zu der Stelle, wo die kleine Tasche hingefallen war. Aber da lag sie schon nicht mehr. Der Orkan tobte und die Tasche verschwand unter restlichen Winterblättern, Schlamm und Nieselregen. Sie griff in den Schlamm und suchte zwischen all dem Durcheinander und fand schließlich die kleine Tasche, holte sie raus und wischte sie ein bisschen an ihrer Jacke ab, um dann dem Mann Bescheid zu geben, dass er etwas verloren habe. Doch sie sah ihn nicht mehr. Er war verschwunden. „Na,“ so dachte sie, „ich werde die Tasche bei der Polizei abgeben.“ Doch den Gedanken verschob sie schnell, weil sie wusste, ihr Zuhause würde jetzt näher sein als die Polizei.

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Mit über 90 über die Friedhofsmauer

Mit über 90 über die Friedhofsmauer

Vor ein paar Tagen war unsere Freundin mal bei mir und erzählte die Geschichte, die ihre Großmutter vor einigen Wochen erlebt hatte. Ihre Großmutter war mit ihren 94 Jahren noch gut bei Schick, Kopf und Fuß. Ihr fiel nur auf, dass sie immer einsamer wurde, was ihre Freunde betraf. Fast alle hatte schon, wie sie sagte, der Gevatter Tod geholt und sie war jetzt seit kurzem die letzte, die noch aus diesem Freundeskreis übrig geblieben war.

Da das Wetter in diesen Tagen sehr gut war, wollte sie die Freunde mal wieder auf dem Friedhof begrüßen. Mal sehen, was die so zu erzählen hatten. Sprach’s und machte sich zu einem langen Spaziergang bereit.

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Paul und Paulchen – Vater und Sohn

Paul und Paulchen – Vater und Sohn

Es war kurz vor seinem Auftritt. Paul blickte wehmütig zum Fenster raus und betrachtete den nahenden Abend. In einer halben Stunde würden die ersten Trompetentöne erklingen, er fröhlich auf die Bühne laufen wie immer und dann als Clown im hellen Scheinwerferlicht stehen. Wie immer würde er das Publikum begrüßen, indem er sein Toupet lüftete, und dann kämen schon die anderen Artisten und Mitmacher angelaufen, um mit großem Hallo “Guten Abend” zu rufen. Dann würden sie im Dunkel verschwinden, während er, Paul, die ersten kleinen Witze machte. Und wenn es ihm gelang, die Menschen schnell auf seine Seite zu bringen, so war der Abend schnell ein Erfolg und die Freude blieb im Publikum.

Heute fiel es ihm besonders schwer, denn es war der erste Todestag seiner Frau. Es schmerzte mehr als am Anfang. Da war er eher erstarrt und konnte es nicht glauben. Auch fühlte er sich allein gelassen, als sei sie nur fort gegangen. Aber sie war nicht nur fortgegangen, sie hatte ihn nicht nur verlassen. Nein, sie war tot: umgefallen und einfach gestorben.

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Auch ein Clown hat ein Herz, das zerbrechen kann

Auch ein Clown hat ein Herz, das zerbrechen kann

Ich bin ein Clown. Und mein Freund war auch ein Clown. Wir beide wussten schon sehr früh, dass das unsere Bestimmung war.

Wir sind in einer Zirkusfamilie aufgewachsen und so durchliefen wir einige verschiedene Berufsrichtungen wie Artistik oder  auch Kunststücke mit den Tieren vorzuführen. Doch wir blieben dabei ein Clown zu sein.

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Ein wahres Märchen

Ein wahres Märchen

Elvira lag 2 Wochen im Bett, ehe sich ihre Lungenentzündung besserte. Wenn sie sich reckte und streckte, empfand sie endlich wieder Erleichterung und die Kraft, so spürte sie, kam wieder zurück.

Sie wohnte im ersten Stock eines Blocks, der einen hübsch gestalteten Innenhof hatte. Jeder im Hause schmückte den Hof mit Blumen, stellte Stühle und Bänke auf oder auch Sonnenschirme, die gegen jedes Wetter schützen sollten.

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Erholen von 2021

Erholen von 2021

Da gleich Anfang Januar wieder Geburtstage waren und meine Phantasie für Geschenke noch nicht wieder erholt, habe ich noch einen schönen Kasten Pralines gekauft und  wieder ein Bild erstellt, welches ich darauf geklebt habe:

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Auf dem Weg zur sterbenden Mutter

Auf dem Weg zur sterbenden Mutter

Dr. Wegener rannte eiligst die Treppen runter, denn er war mal wieder zu spät und kein Vorbild für sein Team im Krankenhaus, zumal er auch immer noch irgendwelche Patienten auf seinem Weg besuchte und behandelte.

Er warf die Tür hinter sich zu, um zum Auto zu laufen, das er um die Ecke geparkt hatte. Ein kleines Mädchen stand ihm im Wege und als er bemerkte, dass es weinte, fragte er kurz, ob es Schmerzen habe und ihm etwas fehle. Die Kleine meinte nur „Nein, ihr fehle nichts“, und schon war er weiter gerannt und schnell bei seinem Auto. Er stieg ein, überlegte allerdings noch, ob er der Kleinen irgendwie helfen müsse und wendete auf der Straße den Wagen, um nachzuschauen, ob sie noch an der Türe stünde.

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Junge Mädchen

Junge Mädchen

Wenn ich heute ein junges Mädchen malen sollte, dann würde ich eines meiner alten Aquarelle rausholen, die das ausdrücken, was ich für diese jungen Mädchen im Augenblick empfinde: Sie sind traurig- sie sind hoffnungsfroh – sie lassen die Zeit verstreichen, weil sie diese Zeiten scheinbar nicht ändern können – sie haben Träume – sie hatten Pläne, ohne schon wirklich welche zu haben – sie fügen sich und machen das beste aus dieser Zeit – sie glauben mal dem einen und mal dem anderen in diesen nervenden Pandemie-Zeiten. Sie sind wie ein Blatt im Winde.

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Jung und voller Träume

Jung und voller Träume

Heute packe ich mein letztes Päckchen für Weihnachten. Und wieder ist es ein Bild, das ich mit vielen, vielen Wünschen an einen mir ganz lieben jungen Menschen  sorgfältig falte, ohne das ich dabei das kleine „Gemälde“ zerstöre. Es zeigt einen Engel ohne Flügel oder besser ein junges Mädchen noch voller Träume, welches in ihren Vorstellungen vielleicht sogar eine Prinzessin ist und nicht unbedingt ein Engel sein möchte.

Was habe ich eingepackt?

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Wie geht die Geschichte zu Ende?

Wie geht die Geschichte zu Ende?

Heute habe ich es mir ganz einfach gemacht mit dem Inhalt meines nächsten Weihnachtsgeschenkes. Ich kaufte nur ein dickes DIN A4 Heft, das ich außen ein kleines bisschen mit einer Schmuckkante aufschönte. Das habe ich dann in die nette junge Frau “eingewickelt”, die ich nun noch auf dem Einwickelpapier gestaltet habe. Allerdings  vergaß ich nicht, genauso wie einst mein Vater, ein paar Zeilen in das Büchlein zu schreiben mit einer beginnenden Geschichte und ich bin gespannt, was daraus wird. Hier ist der Anfang:

„Heute wollte ich mir mal einen gemütlichen Tag machen und genoss den Augenblick, wo ich das Essen hinter mich gebracht hatte,  um dann endlich mal richtig zu faulenzen. 

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Musik + Bild = Multimedia

Musik + Bild = Multimedia

Da nun die Verpackung mein eigentliches Geschenk werden wird, habe ich mich dazu entschlossen, kleine Rahmen zu kaufen, damit jeder, der sein Geschenk aufhängen will, das jetzt auch kann. Ich finde das ist eine tolle Idee… Frage mich allerdings nur, ob es noch offene Geschäfte gibt, die Rahmen verkaufen. Sonst muss ich die auch noch malen!!!

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Weihnachtsgeschenke in altmodisch

Weihnachtsgeschenke in altmodisch

In diesem Jahr um die Weihnachtszeit konnte ich aus vielerlei Gründen kaum mal wirklich schön Bummeln gehen. Mal waren die Geschäfte wieder geschlossen oder sie hatten nur zu unkonventionellen Zeiten den Laden offen. Manchmal war es das Wetter oder auch die Gesundheit…

Und es macht keinen Spaß, wenn man nicht findet, was man sucht. Außerdem bin ich kein Mensch, der im Internet kauft. Das überlasse ich lieber meinen Kindern. Die verstehen was davon und sind dabei noch sehr geschickt. Ich misstraue natürlich auch allen, wenn ich meine Kontonummer hergeben soll und so bin ich ständig am überlegen, wie ich meine Kinder und Enkel zu Weihnachten beglücken kann und will.

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Als Weihnachten noch wie ein schöner Traum war

Als Weihnachten noch wie ein schöner Traum war

Sonntag ist schon wieder der erste Advent. 

Dieses Jahr ist dahin geflogen und wir haben es nur wenig richtig gelebt. Es sind gute Dinge passiert und viele niederschmetternde. Doch ich will in dieser Zeit versuchen nur an die positiven Momente zu denken. Allein als wir hörten die Freude am Leben darf wiederkommen und das Damoklesschwert Corona hängt nicht mehr über uns, hat mit vielen von uns etwas gemacht. Die Freude sich zu sehen, war tiefer, das Lachen glücklicher, der Spaß am Leben dankbar und die Umarmung inniger. Und egal was die Wirklichkeit jetzt mit uns macht und was die eigentliche Wahrheit ist: Wir haben uns wieder gespürt.

Ich dachte in der letzten Zeit oft an frühere Weihnachtszeiten, als die Kinder  noch länger an den Weihnachtsmann glaubten. Sie lernten ein Gedicht, um es stotternd oder zügig an Heilig Abend den Eltern vorzutragen. Oder es gar dem Weihnachtsmann aufgeregt aufzusagen.

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Die netten Menschen aus Düsseldorf

Die netten Menschen aus Düsseldorf

Gestern hatten wir einen wunderschönen Tag mit viel blauem Himmel und sanfter Herbstluft, die schon ein klitzekleines bisschen Frostgeruch erahnen  ließ. Ich wollte mit dem Bus zum Zahnarzt fahren, der mich schon lange vermisst hatte. 

Ich stieg in den Bus und bemerkte erst, als der an meiner Haltestelle vorbeifuhr, dass es der falsche Bus war. Es war einer dieser Wagen, die nur selten hielten auf dem Weg zum Flughafen. Das heißt, ich fuhr fast bis an den Stadtrand ohne dass er hielt. Schnellstens stieg ich dort aus, um die Straße anschließend zu überqueren, weil ich diesen Weg wieder zurückfahren musste, um noch rechtzeitig zum Zahnarzt zu kommen. Ich überquerte die Straße an der Ampel, wo just in dem Augenblick auch der Bus zum Halten kam, den ich zurück benötigte. Ich machte dem Fahrer ein Zeichen, dass ich noch mitfahren möchte. Doch der zeigte mir in Zeichensprache, dass dies eine Ampel und keine Haltestelle sei. Ich zeigte ihm mein traurigstes Gesicht und holte ein Taschentuch raus. Er fing an zu lachen, öffnete mir die mittlere Tür und ließ mich einsteigen. 

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Die Welt ein bisschen retten

Die Welt ein bisschen retten

Der kleine Paul, acht Jahre alt, hat zwei Elternhäuser, weil Mama und Papa geschieden sind. Aber die Eltern, so wie der kleine Paul haben einen guten Weg miteinander gefunden. Paul sagt immer: ”Wenn  ich bei Mama bin, fühl ich mich gut. Dann kann ich mich auch auf Papa freuen. Und wenn ich bei Papa bin, bin ich auch froh, dass ich Mama habe. Nur eines verstehe ich nicht. Sie haben mir gesagt, dass sie ihre Liebe zueinander verloren hätten. Warum suchen sie sie dann nicht wieder? Na, aber das frage ich sie im Augenblick erst einmal nicht, weil ich da noch nicht so ganz den Durchblick habe.”

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Warum ich zum Tod meines Lieblingsmalers ein Bild malte

Warum ich zum Tod meines Lieblingsmalers ein Bild malte

Nachdem ich nun schon mehrfach zu den kranken Augen der Maler einiges erzählt habe, möchte ich heute über den Maler schreiben, der mein Lieblingsmaler auch heute noch ist  und dem ich ein Bild gewidmet habe als er starb. Nicht, dass das Bild so toll gewesen wäre, aber es war mir so wichtig, ihm noch einmal meine Gedanken, Gefühle und die malerische Gestaltung dazu gewidmet zu haben. 

Wer ist dieser Maler? 

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Die Augen von Monet und anderen Malern

Die Augen von Monet und anderen Malern

„Ein guter Arzt weiß, dass man von seinen Patienten viel lernen kann. Und für uns Augenärzte sind Maler sehr interessante Patienten, weil sie Probleme des Sehens nicht nur schildern, sondern auch bildlich darstellen können.“ Diese Worte kamen von meinem Augenarzt, der mir so unendlich und großartig geholfen hatte bei meinem Augenproblem. Er hat mich inspiriert von dem zu berichten, was er selbst untersucht und herausgefunden hat. Und ich selber verstehe heute ein bisschen mehr was meine Malerei betrifft. Und auch was die Augen alles leisten können. Oder der Mensch!

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