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Frühjahrsputz für Haus und Garten

Frühjahrsputz für Haus und Garten

Eigentlich wollte ich, nachdem ich gestern noch den Rasen gemäht hatte, heute im Garten weiter arbeiten. Doch das Wetter war noch grauenhafter als der Wetterbericht es angedroht hatte. Es stürmte, es regnete, es war kalt und nichts konnte mich dazu bringen nach draußen zu gehen. Was macht man also mit so einem Tag, der dann doch nicht so stattfinden kann wie man eigentlich wollte? Man beginnt den Frühjahrsputz im Hause.

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Der Garten ruft, doch das Fahrgestell will nicht so richtig

Der Garten ruft, doch das Fahrgestell will nicht so richtig

Jetzt kann ich mich nicht mehr länger drücken und die Arbeit, die mich  im Garten erwartet, ignorieren. Eigentlich eine wunderschöne Beschäftigung, vor allem, weil man im Kleinen an jeder Stelle gestalten kann. Aber ich finde, selbst wenn der Himmel seit Tagen schon blau ist, bleibt die Kälte. Und damit braucht die Natur auch viel länger, um aufzuwachen. Und ich finde es auch noch ungemütlich bei der Kälte im Garten zu arbeiten.

Doch gestern  ging ich in den Garten und fing endlich wieder an Unkraut zu zupfen. Und das wartete nicht so lange bis es wärmer wurde, sondern guckte schon wieder an allen Stellen ziemlich frech aus dem Boden. Doch bevor ich damit anfing, kontrollierte ich erst einmal den Teich. Ja, die Seerosen fingen schon an und zeigten die Blätter, aber es gab noch nichts, was sich sonst schon immer um diese Zeit im Wasser tummelte: die Kaulquappen. Ob ich das Wasser mal ein bisschen anwärmen sollte, damit die Kaulquappen warme Füßchen, sprich Wackelschwänzchen bekommen sollten. Oder ihnen Wärmflaschen geben?

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Bruder, wo bist Du jetzt?

Bruder, wo bist Du jetzt?

Ich hatte mal einen Bruder…

Durch ihn habe ich meinen ersten Zahn verloren – er war so ein hübsches Kind und er hatte lange Locken. Ich flocht ihm Zöpfe,  die ich mit Zwirn abband. Er ließ sich das gefallen, bis sein wilder Zwillingsbruder rief:

„Du siehst aus wie ein Mädchen!“ – Und mein sanfter Bruder wurde das erste mal wütend auf mich und rief, ich solle ihm die Zöpfe wieder wegnehmen. Er sei kein Mädchen! Der Zwirn aber hielt die Zöpfe so fest, dass ich sie mit den Zähnen auseinander reißen musste. Dabei verlor ich meinen ersten Zahn. 

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Getragen werden, wie ein Kind

Getragen werden, wie ein Kind

Es war noch früher Morgen und ich wusste, dass ich in einer halben Stunde aus dem Haus musste, weil ich einen Termin hatte.

Es schneite kleine niedliche Flocken, doch als ich gerade dick angezogen aus dem Haus spazieren wollte, konnte ich kaum noch die andere Straßenseite sehen. Die Flocken waren dick und wirbelten durcheinander. 

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Ich glaube, ich möchte heiraten!

Ich glaube, ich möchte heiraten!

Eigentlich sollte ich Euch die Geschichte vom Großvater Alois, Alia und Sofia fertig erzählen, soweit ich sie noch erzählen kann. Ich will mich einfach nicht mehr ärgern über Corona und den ganzen Kladderadatsch.

Also das Kochen klappte nun bei Alois schon recht gut und hin und wieder ließ Sofia ihn schon alleine kochen, meist mit dem wichtigen Hinweis: „Immer gute lesen! Dann gibt nicht so viele Fehler. Und Du bist doch intelligente.“

Schon viele Male hat er, wann immer Sofia Sehnsucht nach italienischer Küche hatte, Spaghetti Bolognese gekocht und das war für alle jedes mal ein kleiner Festschmaus.

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Corona macht uns alle mütend!

Corona macht uns alle mütend!

Allmählich geht mir die Puste aus und ich habe die Nase voll von Corona. Ich habe so viel getan, um Euch und mich zu ermuntern. Nichts geht jetzt mehr. Alle Welt ist deprimiert.

Anfangs dachte ich, es sei schön, dass wir unsere hektische Zeit einmal entschleunigen. Ich habe Bilder gemalt. Dann wurden Wände daraus, weil die Idee die eigenen Wände anzumalen Euch und auch mich vielleicht in diesen Zeiten begeistern könnten. Und das stimmte eine ganze Weile auch. Manch einer fühlte sich ein bisschen angeregt. Es mussten ja nicht immer Wände und Türen sein, wie ich hörte. Auch kleine Untersetzen aus Holz reichten schon, um kreativ zu sein oder zu werden. 

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Kreppeln zu Kaffee und Tee

Kreppeln zu Kaffee und Tee

Alois und Sofia putzten, wuschen, dünsteten und kochten Gemüse und Kartoffeln. Es sollten Übungen sein, wie lange zum Beispiel die Wurzeln brauchten, um gar zu werden. Oder wie lange der Wirsing brauchte oder der Weißkohl, um bissfest zu sein.

Manchmal brutzelten sie eine Pfanne mit vielen unterschiedlichen Gemüsesorten und fingen mit dem Gemüse an, das am längsten brauchte. Und Sofia spürte jeden Tag mehr, dass Alois Spaß daran hatte das Kochen zu erlernen. Seine Finger hielten die Kartoffel nicht mehr so ungeschickt wie am Anfang, wo sie ständig durch seine Finger rutschten, er liebte es die verschiedenen Gemüsearten immer wieder anders zu schneiden und die Kartoffel entwickelte sich zu einem besonderen bildhauerischen Objekt. Mal rund, mal eckig, mal flach, mal dreieckig.

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Mit Grüner Soße in die Vergangenheit

Mit Grüner Soße in die Vergangenheit

Seit vielen Tagen war Alois nun schon dabei das Kochen zu erlernen. Als er mit Sofia das letzte mal gemeinsam eine Suppe gekocht hat, war es eine eigentlich leckere Erbsensuppe. Aber irgendetwas stimmte im Geruch nicht und auch der Nachgeschmack war ziemlich komisch, um nicht zu sagen schlecht. Und als Alia schließlich fragte, was die Suppe so unangenehm gemacht habe, gestand der Großvater, dass er das Essen hatte anbrennen lassen. Das wäre ja eigentlich noch gar nicht so schlimm gewesen. Wenn er den Topf mit der Suppe gewechselt hätte und das, was am Boden des Topfes war, am Boden gelassen hätte. Aber er war gründlich und kratzte alles vom Boden ab und ließ es als Geschmacksverstärker in der Suppe. Für ihn war es das Gewürz der Seligen, weil es vielen Menschen passierte, dass etwas anbrannte. Für Alia eine kleine Strafe Gottes am Essen, weil der Großvater nicht aufgepasst hatte. Aber der war sich keiner Schuld bewusst, weil er des öfteren die Suppe in dieser Geschmacksrichtung essen musste, als er noch Kind war.

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Das ist Luxus – auch während Corona

Das ist Luxus – auch während Corona

Für viele Tage hatte der Schnee die Landschaft sanft und sauber gezaubert und wir mussten in keine Wunden oder schwarze Löcher sehen, denn alles sah wunderschön aus. Unsere Herzen und unsere Lebensfreude waren wieder da und wir warfen uns ins Leben.

Doch dann kam der Sturm, der Regen und die  Wärme. Die märchenhafte Schneelandschaft wurde zerstört und wir fingen an zu schwitzen und zu frieren. Der Körper wusste einfach nicht mehr, wie er damit umgehen sollte. Selbst kleine Kinder bekamen Kopfschmerzen und das neue Wetter zeigte uns, dass der Klimawandel um die Ecke sah. Mal wieder, wie so oft in den letzten Jahren. 

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Guten Appetit!

Guten Appetit!

Täglich in froher Erwartung ist Alia nun und freut sich über den Großvater und sein Essen. Und wenn sie mal ein bisschen mehr Zeit hat, wird sie einige seiner Rezepte, die er gekocht hat, aufschreiben.Bis dahin muss er aber noch ganz viel mit Sofia üben. Doch darüber wird er erst erzählen wollen, wenn die schlimmsten Phasen der Überforderung hinter ihm liegen.

Bis dahin grüße ich Alia und erwarte ihre Rezepte. Oder auch nicht! Das kommt auf das Essen und den Großvater an. Und wie oft er das Essen anbrennen ließ.

Alles wird gut!

Ein Nudelauflauf – ein Wunder

Ein Nudelauflauf – ein Wunder

Am nächsten morgen, gleich, nachdem Alia in der Schule war, machten sich Sofia und der Großvater auf, einzukaufen. Zuerst wollten sie die Grundnahrungsmittel besorgen wie Salz, Mehl. Nudeln, Reis, Haferflocken und weitere Gewürze wie Muskat, Kurkuma, Pfeffer, einschließlich Essig, Öl, Senf und Honig statt Zucker und auf keinen Fall Kartoffeln. Davon hatten sie noch immer zu viele. 

Anschließend kauften sie Gemüse, Fleisch und Eiern ein, um für die Woche schon Essen zubereiten zu können. Alle diese guten Gaben packten sie in einen Bollerwagen und gemeinsam zogen sie ihn zu Großvaters  Haus.

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Wie der Großvater Schluss mit Kartoffeln machte

Wie der Großvater Schluss mit Kartoffeln machte

Der Großvater saß  am Tisch und schälte ungeschickt die Kartoffel. Seit drei Tagen hatte es nur Bratkartoffeln gegeben, weil es neben den gebratenen Eiern das einzige war, was er kochen konnte. Und als Enkelin Alia nach Hause kam, war sie doch ziemlich traurig, weil wieder das gleiche auf dem Tisch stand. Sie wollte nicht meckern, weil der Großvater eigentlich so lieb war und sie beide nur noch einander hatten. Der einzige Unterschied war, dass die Kartoffeln manchmal geschält waren so wie heute und daraus die Bratkartoffeln gebrutzelt wurden und mal mit Pellkartoffeln, wenn die Kartoffeln noch schön genug waren und nicht gekeimt hatten. Aber irgendetwas musste sie vielleicht ändern. Nur was? 

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Ob die Tür noch fertig wird?

Ob die Tür noch fertig wird?

Tagelang war ich an meiner Türe vorbei gegangen und schaffte es nicht sie fertig zu malen. Doch dann hielt ich es nicht mehr aus und schloss endlich die Lücke, wo zuvor die Kinderfigur gesessen hatte. Die Türe sah leer aus und ich trauerte ein bisschen um Türe und meine Enkel.

Einige Tage später, meine Enkelkinder hatten ihre Zeugnisse bekommen, erschien Tom, unser groß gewordener Enkel bei mir und zeigte mir sein Zeugnis. Ich freute mich sehr über sein Erscheinen und dann auch über seine tollen Noten. Hatte er doch oft ganz unregelmäßigen Unterricht und musste viel über den Computer lernen, so dass der Kopf rauchte. 

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Im Februar wird alles besser

Im Februar wird alles besser

Es ist früher Morgen. Draußen ist es noch dunkel, nur der Schnee schimmert leicht von der Laterne hinterm Gartenzaun angeleuchtet. Es ist still und ich höre kein Auto in dieser Coronazeit. In 5 Minuten wird der Bus kommen. 2 Menschen stehen auf der anderen Straßenseite und warten auf ihn. Wird er pünktlich sein? Er fährt schließlich nur alle 20 Minuten.

Der Bus ist pünktlich und die beiden steigen ein. Der Bus ruckelt ein bisschen, ehe er losfährt. Ich drehe mich um und schaue wieder in den Garten. Noch immer ist es nicht hell. Ich habe die Dunkelheit noch nie so stark empfunden wie in diesem Jahr. Selbst die Sterne in der Nacht kann man nicht sehen. Die Wolkendecke hängt schwer am Himmel.

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Der Schnee holt die Erinnerung zurück

Der Schnee holt die Erinnerung zurück

Die Türe ist immer noch nicht fertig, genauso wie Corona noch nicht zu Ende ist. Aber ich bin wenigstens mit meiner Türe weiter gekommen. Allerdings muss die Farbe erst wieder einmal gut und ordentlich durchtrocknen.

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Die Tür ist noch nicht fertig!

Die Tür ist noch nicht fertig!

Tut mir leid, dass ich nicht fertig geworden bin und die Figur des kleinen Kindes nicht ganz von meiner Türe abnehmen konnte. Dabei sind einige kleine Löcher in der Türe entstanden. Die muss ich noch alle ausbessern. Anschließend wird das ganze erst einmal trocknen.

In der Zwischenzeit habe ich mal wieder der Zeitung gelesen. Diesmal stand einiges über Mallorca in Zeichen der Pandemie drin. Mallorca ist die Insel des Tourismus und wohl auch der Deutschen liebste Urlaubsinsel. Fast jeder Job hängt irgendwie mit dem Tourismus zusammen, angefangen vom kleinen Hotelbesitzer bis zum Angestellten und den freien Mitarbeitern des Gastgewerbes.

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Corona ist nicht wie meine Tür

Corona ist nicht wie meine Tür

Die Geschichte geht weiter mit Corona.

Und so jung wie dieses Jahr noch ist, es schleppt Corona immer noch mit sich rum. Corona ist nicht so wie meine Tür, die ich auf und zumachen kann. Corona bleibt.

Aber ich werde versuchen, mich wenigstens von meinem kleinen Menschen auf meiner Tür zu verabschieden, dem ich jetzt den Namen “Corona” gegeben habe. Wer weiß, was dann geschieht. “Corona” soll endlich gehen. Schauen wir mal, wie viel Kraft unsere Gedanken haben könnten.

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Liebe Oma, liebe Mama

Liebe Oma, liebe Mama

Meine Mutter schleppte Tag für Tag das Essen für uns heran und wir wussten eigentlich nicht, was das für sie bedeutete. Es waren die ersten Jahre nach dem Krieg um 1949 und man musste fleißig und schnell sein, wenn man das eine oder andere noch kaufen wollte, was es nur in kleinen Stückzahlen gab. Meine Mutter versorgte uns am Morgen, gab meiner großen Schwester noch Anweisungen, was sie uns anziehen sollte und dann marschierte sie los, das eine oder andere auf dem Markt zu besorgen. Mühselig und beladen kam sie zurück und wir Kleinen warteten erst gar nicht darauf, dass sie sich ausruhen würde, sondern hingen gleich an ihr und an den Taschen, um zu sehen, was sie bekommen konnte. Meist waren das Wurzeln, Steckrüben, Kartoffeln und etwas Salat. Und sie konnte aus allem etwas machen. Dies eine mal, es war Winter und sie fror heftig, als sie ein bisschen zitternd heimkam, brachte sie Apfelsinen mit. Wie die dufteten und wir freuten uns schon auf den Abend, wenn wir sie essen würden.

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Erst mit dem Weihnachtsbaum ist Weihnachten da

Erst mit dem Weihnachtsbaum ist Weihnachten da

Gestern wollte ich einen Weihnachtsbaum kaufen. Ziemlich früh holte ich mein Auto aus der Garage und düste los. In den Nachrichten hieß es, dass man in diesem Jahr schon zu Beginn der Adventzeit die meisten Bäume verkauft habe, weil die Menschen Muße hatten ihn schon früh zu schmücken. Corona-Zeit ist eine andere Zeit.

Die Leute hatten den ganzen Dezember Freude am Baum, und beschmückten ihn heftig, wie ich im Internet schon gesehen hatte. Vermutlich hingen sie jeden Tag etwas neues an die Zweige, so dass viele der Äste schon unter der Last ächzten, so hatte es jedenfalls den Anschein.

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Eine glückliche Familie

Eine glückliche Familie

Vor vielen Jahren habe ich mal ein Bild gemalt- da waren unsere Kinder noch klein und ich wollte ganz simpel eine glückliche Familie darstellen: Papa, Mama und ein Kind in der Mitte. Nicht mehr und nicht weniger. Ohne Anspruch, nur einfach aus dem Herzen heraus gemalt: eine glückliche Familie. So wie ich es für uns empfand.

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Meditativ durch die Coronazeit

Meditativ durch die Coronazeit

Corona und kein Ende.

Home-painting ist noch immer oder schon wieder angesagt und ich habe einen zweiten und dritten Spiegelrahmen entdeckt, den ich mir vor langer Zeit mal von unserem Schreiner Sohn habe bauen lassen. Jetzt zahlt es sich aus, dass ich in weiser Voraussicht mir gleich zwei bestellt hatte. Damit entdeckte ich wieder neue Malflächen für mich und  hoffte gleichzeitig darauf, noch eine schöne Ecke zu finden, wo ich am Ende den Spiegel aufstellen wollte.

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Wäsche trocknen Anno 1950

Wäsche trocknen Anno 1950

Heute morgen hat es gefroren und ich kann gar nicht so genau sagen, warum ich gerade deswegen an meine Mutter dachte. Vielleicht, weil es so eisig war und ich mich auch heute noch immer an diese kalte Jahreszeit unserer Kindheit erinnern kann.

Zum Beispiel, wenn sie die Wäsche kochen und waschen musste, war es besonders schwierig, wie sie getrocknet werden konnte. Unsere Küchenfenster waren zugefroren und wir malten immer viele Blumen und Sterne ins Eis. Oder wir hauchten die Scheibe an, damit das Eis schmelzen sollte.  

Es war 1950 und wir waren gerade wieder in die Stadt zurückgekehrt. Der Krieg war vorbei und mein Vater hatte unser Haus mit Freunden wieder einigermaßen aufgebaut. 

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Sonne, Mond und… Eule?

Sonne, Mond und… Eule?

Stellt Euch vor, Corona ist noch immer – und Weihnachten fällt aus.

Nein, das lassen wir nicht zu und das erste, was ich dagegen tue, ich fange wieder an mehr zu basteln und die Wohnung zu schmücken.

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Meine Träume tanzen über meinem Bett

Meine Träume tanzen über meinem Bett

Nachdem ich in dieser Woche versucht habe zwischenrein “Skat kloppen” zu lernen und es bisher noch nicht schaffte, habe ich mich wieder zu meinem Bild am Kopfende meines Bettes begeben, um dieses fertig zu gestalten.

Ich malte all das, was mir so durch den Kopf ging, wenn ich kurz vor dem Einschlafen war. Zum Beispiel hörte ich abends immer Musik und wenn die CD zu Ende war, habe ich ein bisschen weiter gesummt.

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Corona und noch kein Ende…

Corona und noch kein Ende…

Eigentlich wollte ich ja wieder zum Alltag übergehen, weil ich hoffte, dass das Leben sich jetzt normalisiert. Aber da es noch nicht an dem ist, werde ich Euch heute ein weiteres Home Painting vorschlagen. Es fällt mir ja nicht besonders schwer, noch andere Ecken zu finden, die ich in unserer Wohnung bemalen oder gestalten möchte. Ich habe auch schon eine neue Stelle gefunden.

Nur beginne ich erst heute damit sie zu bemalen und das dauert sicherlich auch wieder so lang wie es dauert. Also kann ich Euch noch nichts neues zeigen. Nächste Woche bin ich hoffentlich fertig damit und werde euch zeigen, was ich vollbracht habe.

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Die 4-Wochen-Corona-Kreativ-Herausforderung

Die 4-Wochen-Corona-Kreativ-Herausforderung

Nun muss ich doch ein drittes mal ein Home Painting vorschlagen und rechne dafür auch wenigstens 4 Wochen Arbeitszeit ein. So lange dauert diesmal unsere Einsamkeitszeit mit Corona. 

Also wie wäre es, wenn Ihr eine Bank bemalt. Eine Bank, die möglichst alt und schäbig ist, damit Ihr, wenn sie fertig geschliffen und bemalt ist, auch wirklich wisst, was Ihr getan habt. Und wie viel schöner sie ist als vorher. Das kann doch nicht so schwer sein! Vielleicht findet Ihr eine im Keller oder noch im Garten oder ein Nachbar will seine alte loswerden. Schaut Euch mal um.

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3 Ideen für Kreativität zu Coronazeiten

3 Ideen für Kreativität zu Coronazeiten

Sicherlich habt Ihr die erste Corona- Welle genutzt und schon Euren Keller ausgemistet und entsorgt, was möglich und nötig  war. Das habe ich auch gemacht. 

Nun ist die Zeit der äußeren und inneren Verschönerung gekommen, das heißt sich ein bisschen glücklich zu machen. Und wenn Kreativität bei Euch vielleicht auch zum Glücklichsein gehört wie bei mir, dann gehört das Schmücken der Wohnung möglicherweise dazu.

Das letzte, was ich Euch gezeigt habe, war Wandmalerei, um verschiedene Möbel miteinander zu vereinen.

Diesmal habe ich mir eine kleine Besenecke gezaubert, damit ich Schaufel, Besen und Staubwedel immer gleich zur Hand habe, wenn ich sie mal brauche.

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Home Painting in Coronazeiten

Home Painting in Coronazeiten

Was macht Corona mit mir?

Ich kann nicht fragen, was macht Corona mit uns? Denn ich kann nur für mich sprechen. Und das ist schrecklich genug!

Jeden Tag kommen neue Verhaltensregeln- an jedem Tag lauten sie anders. Ich kann ja verstehen, dass wir noch viel lernen müssen und sei das Virus auch noch so klein, was uns da im Augenblick ärgert. 

Doch die Anweisungen sollten auch verhältnismäßig sein. Statt Aufklärungen, die ruhig und klar gegeben werden, gibt es eine ständige Angstmacherei. Ich kenne inzwischen so viele Menschen, große wie kleine, die schon Panik haben und das kleine Virus als Riesenmonster sehen, dass alle frisst. Und das Monster kommt dann Tag und Nacht. Zu jeder Stunde könnte es Dich fressen. Und am besten noch mit dünnen Spinnenbeinen und nicht mit Korken Beinen.

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Paul und Paulchen – Vater und Sohn

Paul und Paulchen – Vater und Sohn

Es war kurz vor seinem Auftritt. Paul blickte wehmütig zum Fenster raus und betrachtete den nahenden Abend. In einer halben Stunde würden die ersten Trompetentöne erklingen, er fröhlich auf die Bühne laufen wie immer und dann als Clown im hellen Scheinwerferlicht stehen. Wie immer würde er das Publikum begrüßen, indem er sein Toupet lüftete, und dann kämen schon die anderen Artisten und Mitmacher angelaufen, um mit großem Hallo “Guten Abend” zu rufen. Dann würden sie im Dunkel verschwinden, während er, Paul, die ersten kleinen Witze machte. Und wenn es ihm gelang, die Menschen schnell auf seine Seite zu bringen, so war der Abend schnell ein Erfolg und die Freude blieb im Publikum.

Heute fiel es ihm besonders schwer, denn es war der erste Todestag seiner Frau. Es schmerzte mehr als am Anfang. Da war er eher erstarrt und konnte es nicht glauben. Auch fühlte er sich allein gelassen, als sei sie nur fort gegangen. Aber sie war nicht nur fortgegangen, sie hatte ihn nicht nur verlassen. Nein, sie war tot: umgefallen und einfach gestorben.

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